22.07.2026

Warum ein Restaurantbesuch mehr als eine Mahlzeit ist

Im St. Galler Tagblatt spricht unser Co-Geschäftsleiter Philipp Holderegger darüber, wie ein knappes Budget nicht nur den finanziellen Spielraum, sondern auch die gesellschaftliche Teilhabe einschränkt. Im Zentrum des Beitrags steht das Angebot «Bon Lieu».

Einen Kaffee trinken, gemeinsam essen gehen oder Freund:innen zum Geburtstag einladen: Solche Momente gehören für viele Menschen selbstverständlich zum sozialen Leben. Wer mit sehr wenig Geld auskommen muss, verzichtet jedoch häufig genau darauf.

Der aktuelle Beitrag im St. Galler Tagblatt erzählt von einer KulturLegi-Inhaberin, die dank eines Gutscheins von «Bon Lieu» ihre Umzugshelfer:innen in die St.Galler Militärkantine einladen konnte. Für sie bedeutete dieser Restaurantbesuch, selbst Gastgeberin zu sein, Dankbarkeit zu zeigen und anderen etwas zurückzugeben.

Unser Co-Geschäftsleiter Philipp Holderegger ordnet im Beitrag ein, wie finanzielle Knappheit den Alltag verändert. Fehlt das Geld, wird die Auswahl mit jedem Franken kleiner. Zuerst fallen Ferien und Restaurantbesuche weg, später auch der Kaffee in der Stadt. Dadurch gehen nicht nur Freizeitmöglichkeiten verloren: Auch soziale Kontakte und persönliche Netzwerke können kleiner werden. «Armut macht einsam», sagt Holderegger.

Das Angebot «Bon Lieu» ermöglicht KulturLegi-Inhaber:innen einmal pro Jahr einen vergünstigten Restaurantbesuch. Ziel ist eine Auszeit in Gesellschaft und die Förderung von Begegnung statt Isolation. Schweizweit beteiligen sich 14 Restaurants, in der Ostschweiz die Militärkantine in St.Gallen.

Wie gross der Bedarf ist, zeigt die Nachfrage: In diesem Jahr standen der Caritas St.Gallen-Appenzell 80 Gutscheine zur Verfügung. Bereits im April waren alle vergeben. Unterstützungsangebote wie «Bon Lieu» schaffen wertvolle Möglichkeiten zur Teilhabe – ihre begrenzte Anzahl führt jedoch auch zu Enttäuschungen bei den Menschen, die nicht berücksichtigt werden können.

 

Bild: Ralph Ribi | St. Galler Tagblatt

Den vollständigen Beitrag im St. Galler Tagblatt lesen:

St. Galler Tagblatt