Dürfen wir Sie auf eine Zeitreise mit Caritas Zürich mitnehmen? Jede Woche werden zwei Bilder von gestern und heute zu einem bestimmten Thema aufgeschaltet – versehen mit Kommentaren von unserem ehemaligen Direktor Max Elmiger.

Woche 2

Gründervater und erster Direktor der Caritas in Zürich wird 1926 Alfred Teobaldi, Vikar in Hottingen, später 1956 bis 1969 erster Generalvikar des Kantons Zürich. Prinzipien für konkrete Antworten auf die jeweilige Not stammen aus der katholischen Soziallehre (Sozialenzyklika «Rerum Novarum» von 1891). Caritas-Aktion ist Teil der öffentlichen Wohlfahrt; Sozialversicherungen sind erst im Aufbau. 1957 übernimmt Pfarrer Hans Brügger (rechts) die Pionierarbeit als zweiter Direktor.
1926 gründen 26 Mitglieder aus katholischen Pfarreien und Vereinen den Caritasverband. Sukzessive entstehen im Kanton eigenständige Hilfswerke: Monikaheim für Kinder und Mütter (1933), Männerheim Caritas-Hospiz (1961), Kinderheim Sunneblueme (1968), Behindertenseelsorge (1971) und das grösste Werk, die Stiftung Ilgenhalde für Menschen mit mehrfachen Behinderungen (1974).

Caritas Zürich entwickelt stets neue Angebote zum Kernthema Armut. Welche, sehen Sie hierLink öffnet in neuem Fenster..

Woche 1

Am 4. März 1926 wurde der Caritasverband der Stadt Zürich offiziell gegründet. Der Zusammenschluss aller caritativ tätigen katholischen Pfarreien und Organisationen war der Vorläufer des heutigen Vereins Caritas Zürich. Das erste Logo war 1934-1956 im Gebrauch und zeigt ein Öllämpchen mit den griechischen Zeichen «XP» als Initialen für Christus. Die Motivation und das Feuer der damaligen freiwilligen Helferinnen und Helfer werden in den Vordergrund gestellt.
Vor 100 Jahren musste sich die katholische Minderheit, die in den reformierten Kanton eingewandert war, selber helfen. Heute sorgt sich Caritas Zürich um Menschen verschiedenster Herkunft und Religionen mit dem immer noch gleichen Problem: Wie täglich menschenwürdig über die Runden kommen? Wir sprechen sie gezielt an und stellen deshalb unsere Vision und Hilfeleistungen in den Vordergrund. Unverzichtbar ist bis heute das Feuer der Freiwilligen.

Warum unsere Arbeit notwendig ist und wie wir aktuell Menschen im Alltag unterstützen, sehen Sie hier:

Unsere VisionLink öffnet in neuem Fenster.