15.05.2026
«Ahoi» – im Tandem unterwegs
Ein Ausflug auf die Rigi, ein Besuch im Verkehrshaus der Schweiz oder gemeinsam einen Döner essen: Fünf «Ahoi»-Tandems berichten von ihren Erlebnissen.
Im Tandemprogramm «Ahoi» von Caritas Zentralschweiz treffen sich zwei Menschen zweimal im Monat, um etwas zu unternehmen. Das Kennenlernen und Kontakteknüpfen steht im Vordergrund, das Entdecken und Erlernen neuer Kulturen und Sprachen gibt es gratis mit dazu.
Begegnungen, die bereichern – und Selfies entstehen lassen.
Karin und Oksana
«Vor einem Krieg auf der Flucht in einem neuen, fremden Land Fuss zu fassen ist eine enorm grosse Herausforderung. Sich mit jemandem austauschen zu können, während wir Spaziergänge mit dem Hund machen oder im See baden gehen, ist wertvoll. Wir schätzen uns gegenseitig als Menschen sehr und sind mittlerweile Freundinnen geworden.»
Liuba und Agnes
«Dieser Ausflug auf die Rigi bleibt uns in sehr guter Erinnerung. Er hat nicht nur unseren Vitamin-D-Tank aufgefüllt, sondern ist auch ein Beispiel dafür, wie das Ahoi-Programm von Caritas Menschen zusammenbringt. Eine grossartige Initiative, um Einsamkeit vorzubeugen. So profitieren beide voneinander.»
Thomas und Abdulkadir
«Die Schweiz und die Türkei haben einige Gemeinsamkeiten, aber auch einige spannende kulturelle Unterschiede. Darüber zu diskutieren, ist für beide Seiten enorm bereichernd. An unseren Treffen besuchen wir Museen, bekochen uns gegenseitig oder studieren alte Dampfloks im Verkehrshaus der Schweiz – und sprechen dabei ganz viel Deutsch zusammen.»
Olena und Aurelia
«Ahoi ist, wenn zwei Kulturen ‹Grüezi› sagen. Wir treffen uns zum Kaffee oder besichtigen kirchliche Bauten in Sursee, Luthern Bad und St. Urban. Unsere Treffen bereichern und tun beiden gut.»
Ahoi ist, wenn zwei Kulturen ‹Grüezi› sagen.
Hacer und Valentina
«Das Ahoi-Programm ist für uns beide eine wundervolle Geschichte. Für die einen erleichtert es die Integration in die Gesellschaft und das Deutschlernen, für die anderen fördert es ein Verständnis für andere Kulturen. Wir schätzen die Begegnung auf Augenhöhe. Wir kochen gelegentlich zusammen, gehen ins Museum oder besuchen ein Fussballspiel von Hacers Tochter.»