20. Zürcher Armutsforum: Ohne Geld keine Mitsprache?
Noch immer können Menschen mit Armutserfahrung zu wenig mitreden bei Entscheiden, die sie betreffen. Was braucht es, damit eine partizipativere Gesellschaft, in der alle gehört werden, Wirklichkeit wird?
Ohne Geld keine Mitsprache?
«Nichts über uns ohne uns» gilt in der Behindertenrechtsbewegung schon lange. In der Armutspolitik sind wir noch nicht so weit: Noch immer werden Entscheidungen getroffen, ohne dass die Menschen, die von ihnen unmittelbar betroffen sind, einbezogen werden. Strukturelle Hürden erschweren Menschen mit Armutserfahrung die Mitwirkung: In der Politik, in den Medien, aber auch in der Verwaltung und NGOs.
Darum fragen wir an diesem 20. Armutsforum:
Was bedeutet es für eine Gesellschaft, wenn nicht alle Menschen ihre Stimme einbringen können? Warum ist es so wichtig, dass Menschen mit Armutserfahrung mitreden? Und wie kann dies gelingen?
Wir sind gespannt auf dieses vielfältige Armutsforum und mögliche Handlungsansätze für eine partizipativere Gesellschaft, in der alle gehört werden.
- Datum:
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Donnerstag, 5. November 2026
- Zeit:
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12.30–17.00 Uhr
Anschliessend Apéro bis 19.00 Uhr
- Ort:
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Kunsthaus Zürich, Vortragssaal
Heimplatz 1, 8001 Zürich
Programm
- 12.30 Uhr
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Empfang, Tagungsmappe und Getränk
- 13.00 Uhr
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Stimmen
- 13.10 Uhr
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Begrüssung durch Björn Callensten, Direktor Caritas Zürich
- 13.20 Uhr
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Einstieg ins Armutsforum: Was bedeutet Mitsprache für Sie?
- 13.35 Uhr
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Mitsprache von Menschen mit Armutserfahrung: Wo stehen wir?
Isabelle Lüthi, Grundlagen und Sozialpolitik, Caritas Zürich
- 13.55 Uhr
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Vorurteile gegenüber armutsbetroffenen Menschen: Wie gesellschaftliche Bilder Mitsprache verhindern – und was wir dagegen tun können.
Christian Vukasovic und Michael Zeier, ATD Vierte Welt
- 14.50 Uhr
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Pause und Eindrücke der letzten 20 Jahre Armutsforum
- 15.25 Uhr
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Was braucht es, damit Betroffene mitreden – und gehört werden? Praxisbeispiele von Unia und Brava
- Beatriz Wege Gonçalves, Mitglied Unia ZH-SH, Kafi Klick- und Gastromitarbeiterin
- Duarte Pacheco, Gewerkschaftssekretär Unia ZH-SH
- Helin Agdeve, Teilnehmerin Projekt «Stimmen geflüchteter Frauen», Brava
- Fatma Leblebici, Verantwortliche Projekt «Empowerment-Workshops für geflüchtete Frauen», Brava
- 16.10 Uhr
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Mitsprache von armutsbetroffenen Menschen in der Politik – Gespräch mit
- Ronahi Yener, Kantonsrätin SP Zug
- Amine Diare Conde, Initiant «Essen für alle» und Mitglied Rat für Armutsfragen
- Lea Portmann, Professorin für Public Policy, FHNW
- 16.50 Uhr
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Schlusswort
- 17.00 Uhr – 19.00 Uhr
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Apéro
- Moderation:
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Christina Caprez, Journalistin und Soziologin
Die Tagung richtet sich an Menschen mit und ohne Armutserfahrung, an Fachleute aus öffentlichen, privaten und kirchlichen Institutionen des Sozialwesens sowie an Forschende, Sozialpolitiker*innen und weitere Interessierte.
Einladung und Programm als PDF
Einladung Armutsforum 2026 PDF | 527.3 KBAnmeldung bitte bis 24. Oktober 2026 mit Formular unten. Bei Fragen senden Sie bitte eine Mail an armutsforum@caritas-zuerich.ch.
Anmeldung Armutsforum 2026